Prüfungsordnungen

Jeder Bereich hat seine eigene Ordnung. Sie regelt Zulassung, Durchführung, Bewertung, Wiederholung und Ergebnisfeststellung — den Ablauf also. Was fachlich geprüft wird, steht im Lernzielverzeichnis des jeweiligen Zertifikats.

Jede Ordnung hat zwei Teile: Teil 1 regelt den Ablauf, Teil 2 jedes Zertifikat einzeln. Für eine Prüfung gilt die zum Zeitpunkt der Anmeldung gültige Fassung. Änderungen werden auf der Prüfungsplattform veröffentlicht.

HIPM-Zertifizierungen

Zertifizierungen auf den HIPM-Standard. Sie sind an das Rollenmodell gebunden und weisen nach, dass eine Rolle im hybriden Projektablauf ausgefüllt werden kann.

KI-Zertifizierungen

Zertifizierungen ohne HIPM-Bezug. Sie weisen werkzeug- und frameworkunabhängige KI-Kompetenz in zwei aufeinander aufbauenden Stufen nach.

Führungszertifizierungen

Zertifizierungen ohne HIPM-Bezug. Beide weisen nach, dass ohne disziplinarische Weisungsbefugnis geführt werden kann — die eine im Projekt, die andere im Wandel.

Was in jeder Ordnung gleich geregelt ist

Trennung von Lehre und Prüfung

Prüfende wirken nicht an der Bewertung von Personen mit, die sie selbst unterrichtet haben. Der Bildungsträger meldet an; an der Bewertung wirkt er nicht mit.

Prüfung ohne eigene Aufsicht

Zeitbegrenzung, Zufallsauswahl aus dem Aufgabenpool, Randomisierung, personalisierte Zugänge und eine elektronische Eigenständigkeitserklärung.

Einspruch binnen 14 Tagen

Über den Einspruch entscheidet innerhalb von vier Wochen eine Person, die an der Erstbewertung nicht beteiligt war.